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Diabetes mellitus

Ärzte erkannten die Krankheit in früheren Jahrhunderten am süßen Urin-Geschmack. Fiel der Geschmackstest positiv aus und war der Harnfluss darüber hinaus erhöht, sprachen die Heilkundigen des Mittelalters vom "Diabetes mellitus", was so viel wie "honigsüßer Durchfluss" bedeutet. Im Volksmund spricht man von der „Zuckerkrankheit“.

Viele Medizinexperten betrachten den Diabetes als eine der bedeutsamsten Volkskrankheiten in den Industrienationen. Allein in Deutschland sind rund fünf Millionen Männer, Frauen und Kinder wegen einer Diabetes-Erkrankung in ärztlicher Behandlung. Bis zu drei Millionen kommen noch einmal als Dunkelziffer hinzu, da längst nicht jeder Betroffene von seiner Stoffwechselstörung weiß. Schätzungen, die von sieben bis acht Millionen Diabetikern sprechen, gelten deshalb als realistisch. Weil das Krankheits-Risiko mit zunehmendem Lebensalter wächst, wird in den kommenden Jahren aufgrund des steigenden Durchschnittsalters der Bevölkerung mit einer wachsenden Diabetes-Häufigkeit gerechnet.

Was ist ein Diabetes mellitus?

Ein Mangel an Insulin oder ein mangelhaftes Ansprechen der Körperzellen auf Insulin führen zum Diabetes mellitus. Schäden der Bauchspeicheldrüse können eine Ursache sein.
Was sind die Ursachen für einen Diabetes mellitus?

Durchblutungsstörungen, Nervenschäden, Erblindung – die möglichen Folgen eines lange bestehenden oder mangelhaft behandelten Diabetes mellitus sind gravierend.
Was sind die Folgen eines Diabetes mellitus?

Meist merkt man selbst nicht, dass man unter der gefürchteten Stoffwechselerkrankung leidet. Dabei genügt ein einfacher Test, um Klarheit zu bekommen.
Wie wird ein Diabetes mellitus festgestellt?

Insulin oder andere Medikamente und eine angepasste Lebensweise tragen dazu bei, die Folgen eines Diabetes mellitus zu verhindern oder zumindest zu verzögern.
Wie wird ein Diabetes mellitus behandelt?