Inhalt
Gesunde Ernährung: Was und wie viel?
Mit einer gesunden Ernährung können Sie zur Vorbeugung zahlreicher Erkrankungen wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen bzw. [abbr. beziehungsweise] die Behandlung unterstützen, wenn Sie bereits erkrankt sind.
Wenn Sie eine Diät machen müssen
Schlechte Essgewohnheiten sind die häufigste Ursache für Übergewicht und leider nur sehr schwer zu ändern. Hier können Ärzte und Ernährungsberater helfen und Sie beraten:
- wie Sie Ihre Essgewohnheiten ändern können;
- welche Ziele im Hinblick auf die wöchentliche oder monatliche Gewichtsabnahme realistisch sind;
- welche Nahrungsmittel Sie vermeiden und welche Sie bevorzugen sollen;
- wie Sie Ihre Mahlzeiten kalorienarm und doch wohlschmeckend zubereiten können;
- warum die meisten Modediäten und Abmagerungsmittel, die einen sehr schnellen Gewichtsverlust versprechen, nur selten helfen, besonders nicht über einen langen Zeitraum.
Zur dauerhaften Gewichtsabnahme gehören Selbstkontrolle, eine gute Beratung sowie die allmähliche und dauerhafte Änderung der Essgewohnheiten.
Jedes überflüssige Gramm Körpergewicht belastet den Kreislauf und Ihr Herz. Versuchen Sie daher bei Übergewicht unbedingt, Ihr Normalgewicht zu erreichen und zu halten. Im Allgemeinen verliert man Gewicht durch weniger Essen (weniger Kalorien aufnehmen) und mehr Bewegung (mehr Kalorien verbrauchen).
Wenn Sie Ihre Blutfette senken müssen
Die Aufnahme einer gewissen Menge von Cholesterin und anderen Fetten mit den Nahrungsmitteln ist wichtig für Ihre Leistungsfähigkeit und allgemeine Gesundheit. Menge und Art der Fette müssen jedoch kontrolliert werden, weil durch die Menge Ihr Gewicht und durch die Art Ihr Cholesterinspiegel verändert werden können.
Ein zu hoher Cholesteringehalt im Blut ist ein Risikofaktor für die Atherosklerose und damit auch für einen hohen Blutdruck oder eine koronare Herzkrankheit. Untersuchungen haben gezeigt, dass Patienten mit einem zu hohen Cholesterinspiegel im Blut, die durch eine Diät und/oder Medikamente ihren Cholesterinspiegel um 1% senken, das Risiko für einen Herzinfarkt oder eine Herzkrankheit damit um 2% verringern.
Neben dem Cholesterin selbst gibt es zwei andere Arten von Fettstoffen in Nahrungsmitteln, die den Cholesterinspiegel im Blut beeinflussen können: die gesättigten Fettsäuren, die in Fleisch, Butter, Margarine und einigen Pflanzenölen vorkommen - sie erhöhen möglicherweise die Cholesterinspiegel im Blut -, und die ungesättigten Fettsäuren, die z. B. in Maisöl, Olivenöl und Fischöl enthalten sind und dazu beitragen können, den Cholesterinspiegel im Blut zu reduzieren.
Tipps zur Senkung der Blutfette
Ein hoher Alkoholkonsum kann die Entwicklung einer Herzinsuffizienz beschleunigen. Verzichten Sie daher lieber auf Alkohol in größeren Mengen.
Wenn Sie den Verbrauch von Kochsalz einschränken sollen
Reduzieren Sie auch den Salzgehalt Ihrer Ernährung. Salze binden Wasser im Körper, können die Entstehung von Ödemen fördern und die Ausscheidung über die Nieren erschweren. Eine salzhaltige Ernährung wirkt sich ungünstig auf den Blutruck und auf eine bestehende Herzschwäche aus.
Die Behandlung des Bluthochdrucks schließt daher häufig eine Verringerung des Kochsalzverbrauchs bei der Ernährung ein, weil Kochsalz Natrium enthält. Einige Patienten reagieren schon allein auf einen geringeren Natriumverbrauch mit einer Blutdrucksenkung. Wenn ein Medikament erforderlich ist, kann der verringerte Kochsalzverbrauch dessen Wirksamkeit steigern. Deshalb ist es wichtig, dass besonders Patienten, die zu hohen Blutdruck oder eine Herzinsuffizienz haben, bei ihrer Ernährung auf eine Beschränkung des Kochsalzverbrauchs achten.