Inhalt
Lebensfreude statt Stress
Nicht nur in Schlagertexten gehören Liebe, Herz und Schmerz zusammen. Auch im wirklichen Leben üben Emotionen und seelische Verfassung einen Einfluss auf das Herz und seine Gesundheit aus. Eine positive Lebenseinstellung, Zufriedenheit im Beruf und ein intaktes Privatleben können die Herzfunktionen unterstützen. Ängste, Stress, Einsamkeit und Trauer können sich dagegen auf körperlicher Ebene in Form von Herzbeschwerden niederschlagen.
Unter psychischer Belastung schüttet der menschliche Körper mehr Adrenalin, Cortisol und andere Stresshormone aus. Diese treiben den Blutdruck nach oben, steigern den Puls und erhöhen die Blutfett- und Blutzuckerwerte. Unternehmen Sie daher, so oft es geht, Sachen, die Ihnen Spaß und Freude machen. Dazu gehört auch, dass Sie sich regelmäßig ganz bewusst entspannen. Wenn Sie mit dem Abschalten Schwierigkeiten haben, kann Ihnen sicher das breite Angebot verschiedener Entspannungstechniken – vom Autogenen Training bis zum Yoga – helfen, die Sie in Kursen von Krankenkassen, Volkshochschulen und anderen Veranstaltern lernen können.
Wenn Sie starkem Stress ausgesetzt sind
Stress zu vermeiden oder zu verringern, ist auch für manche Hochdruckpatienten direkt oder indirekt von Vorteil: direkt, weil dadurch der Blutdruck reduziert wird, indirekt, weil Sie sich dann körperlich und seelisch besser fühlen. Eine Herzinsuffizienz bringt beispielsweise auch oft viele Veränderungen des Lebens mit sich, was gelegentlich zu depressiven Phasen führen kann. Häufig hilft bereits ein offenes Gespräch über die Krise hinweg.
Falls Ihnen eine dauerhaft schlechte Stimmungslage zu schaffen macht, sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen – oder mit einem anderen Menschen, zu dem Sie Vertrauen haben. Scheuen Sie sich auch nicht, eine intensivere psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn Sie diese brauchen.
Auch regelmäßige Bewegung kann zum Stressabbau beitragen.