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Wie entsteht eine koronare Herzkrankheit?

Bei der koronaren Herzkrankheit sind die Koronararterien durch fetthaltige Ablagerungen, die so genannten "Plaques", teilweise verengt oder blockiert. Dieser Prozess kann schon in jungen Jahren beginnen und setzt sich dann über viele Jahre fort. Denken Sie z. B. an ein altes Wasserrohr und was geschieht, wenn sich Kalk darin sammelt. Die Kalkablagerungen können den Durchfluss des Wassers so weit verringern, dass es nur noch langsam tröpfelt. Das gleiche kann mit den Koronararterien passieren. Die Ablagerungen, die sich darin im Verlauf vieler Jahre gebildet haben, verlangsamen den Blutfluss. Man nennt diesen Prozess Arterienverkalkung oder Atherosklerose.

Bei einigen Patienten können sich die Koronararterien durch einen Krampf sehr plötzlich und so stark verengen, dass nur sehr wenig oder gar kein Blut mehr hindurchfließen kann. Dann spricht man von einem Spasmus der Herzkranzgefäße.

Die Herzkranzgefäße sind unentbehrlich, um Nährstoffe und Sauerstoff zum Herzmuskel selbst zu transportieren. Wenn sie durch Ablagerungen oder einen Spasmus ("Krampf") verengt sind, ist das Herz in Gefahr zu "ersticken", weil es nicht genug Sauerstoff erhält. Wenn die Zufuhr von Sauerstoff zum Herzen abnimmt bzw. unterbrochen wird und damit für den Bedarf des Herzens nicht ausreicht, nennt man diesen Zustand "Ischämie".

Die koronare Herzkrankheit ist die Hauptursache für eine sehr viel ernstere Herzkrankheit, den Herzinfarkt.