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Nicht beeinflussbare Risikofaktoren
Zu den therapeutisch oder prophylaktisch nicht beeinflussbaren Risikofaktoren gehören in erster Linie:
- Alter
Auch bei gesündester Lebensweise hinterlässt der natürliche Alterungsprozess seine Spuren in den Gefäßen. Einige davon tragen zur Bildung atherosklerotischer Gefäßveränderungen bei. Ihre Effekte addieren sich im Laufe des Lebens, die Zahl geschädigter Gefäßabschnitte nimmt zu. - männliches Geschlecht
Männer erkranken bis zu fünfmal häufiger an arteriellen Verschlusskrankheiten als Frauen. Nach den Wechseljahren steigt auch bei Frauen das Atherosklerose-Risiko deutlich an. Viel spricht somit dafür, dass Sexualhormone – Testosteron und Östrogen – bei der Atherosklerose-Entstehung eine fördernde beziehungsweise schützende Rolle spielen. - genetische Veranlagung
Viele Erkrankungen wie Diabetes oder Störungen des Fettstoffwechsels, die das Atherosklerose-Risiko bekanntermaßen erhöhen, weisen oft eine familiäre Häufung auf. Auch wenn die erbliche (genetische) Anlage dieser Krankheiten bislang noch nicht heilbar ist, können die Folgen für die Gefäße in vielen Fällen gemildert werden – zum Beispiel durch optimale Blutzuckereinstellung oder fettarme Diät.
Auch und gerade wenn nicht beeinflussbare Faktoren bei Ihnen vorliegen, lohnt es sich, besonders auf eine gesunde Lebensführung zu achten und vermeidbare Risikofaktoren auszuschalten.